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Projekte - Ideen - Menschen
2/2006
Versöhnungsarbeit in Israel
auf besondere Art
Achmed al-Khatib, ein palästinensischer Junge aus dem
Flüchtlingslager Dschenin wurde nur 12 Jahre alt. Israelische Soldaten
hatten ihn aus Angst vor Selbstmordattentätern erschossen, als er mit einer
Spielzeugpistole spielte.
Sein Herz jedoch wird weiterleben und zwar im Körper der gleichaltrigen
Samah.
Das Besondere daran: Samah ist ein Mädchen aus einem Drusendorf in
Israel. Der Vater von Achmed entschied sich auf dem Weg in die Klinik zu
diesem Schritt der Organspende, auch weil ein zweiter Sohn von ihm
mangels Transplantationsmöglichkeit an Nierenversagen starb.
Diese Geschichte, erschienen in der Frankfurter
Rundschau vom 09.11.05, ist ein besonderer Hoffnungsschimmer in einem
Land voller frustrierender Nachrichten. Sie zeigt mir, dass der Friede
noch eine Chance hat, wenn einzelne Menschen sich nicht vom Hass und
Vergeltung, sondern von der Liebe zum Leben leiten lassen.
Es braucht solche Geschichten
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