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Projekte - Ideen - Menschen
01/2007
Am
21. Oktober 2006 zeigte eine Bürgerkonferenz in Klein Jasedow in
Ostvorpommern eine Alternative zum ohnmächtigen Hinnehmen von
Sachzwängen und wirtschaftlichem Niedergang in einer strukturschwachen
Region auf.
Unter dem Titel "Aufschwung für den Lassaner Winkel" nahmen
Die Menschen der Region ihr Leben selbst in die Hand und schafften
sich eigene – auch wirtschaftliche – Strukturen, um so zu leben und zu
arbeiten, wie sie es wirklich wollen.
Neben den geladenen Experten Frithjof Bergmann zum Thema „Neue Arbeit –
Neue Kultur“, Margrit Kennedy zum Thema „Regionales Wirtschaften“ und
Heide Göttner- Abenroth zum Thema „Gesellschaft in Balance“ waren die
über hundert anwesenden Menschen aus der Region die eigentlichen
Fachleute.
Es ging um das Eigentliche: warum und wie wir unser Leben so in die
eigenen Hände nehmen, dass nicht Geld oder Staat uns bestimmen! Und die
Menschen machten die Erfahrung: Eine Gemeinschaft, die sich nicht nur um
sich selbst dreht, die sich nicht nur von außen bestimmen lässt, sondern eine Aufgabe annimmt, die über sie
hinausweist, vermag viel mehr zu bewirken als auf den ersten Blick
möglich erscheint.
Damit eine Konferenz solch ein Ergebnis hervorbringen kann braucht es
einen entsprechenden Rahmen: Ein gutes Ambiente, eine gute Vorbereitung
und eine Methode, die die Einzelnen mit Ihren Wünschen und Ressourcen
ernst nimmt und sie nicht zu bloßen Zuhörern verurteilt
Diese Methode bietet das open space, bei dem die Beteiligten in kleinen
Gruppen das besprechen, was ihnen wichtig ist. Und erst nach drei
Stunden intensivem Ringen und Diskutieren erhielten die geladenen
Experten jeweils eine halbe Stunde, um aus ihrem Blickwinkel ein Licht
auf die Problematik zu werfen.
Aber weil es grundlegend immer um die Themen der Bürger ging, um Ihre
Vorstellung, wie die Zukunft aussehen soll, blieb es nicht bei
theoretischen Gedanken. Es entstanden konkrete Projektgruppen, für die
sich Menschen verantwortlich zeigten und die in die richtige Richtung
weisen. Nicht Politik und Wirtschaft, nicht Geld und äußere Sachzwänge
bestimmen das Leben, sondern die Bürger und Bürgerinnen bestimmen
selbst, wie sie leben und arbeiten möchten. Und sie setzen gemeinsam in
kleinen Schritten in die Tat um, was sie sich wünschen.
Einen ausführlichen Bericht der Bürgerversammlung finden Sie
hier:
Welche interessanten Projekte in Klein Jasedow bereits umgesetzt sind
und welche Vorgeschichte die Entwicklung in dieser Region hat, finden
Sie
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